Community-Probleme: "Die Wutprobe"

Der erste Teil unserer Reihe "Community-Probleme": Ärger und Zorn toben dieses Mal auf den Richtfeldern.

Max | Zahard 15.01.14

Ärger und Zorn toben auf den Richtfeldern. Wer im Mehrspielermodus unterwegs ist, weiß: Auch wenn man nur zum Spaß spielt, bedeutet das nicht, dass auch alle dieser Meinung sind. Besonders bei Spielen mit Ranglisten scheinen manche Menschen alles über Benehmen vergessen zu haben, sobald etwas nicht nach Plan läuft. Dabei kann jeder betroffen sein, egal ob Feind, Verbündeter oder sogar man selbst. Jeder hat Tage, an denen er aufgrund von verschiedensten Ursachen gereizt ist und dann passiert es: Wutausbrüche, wüste Beleidigungen, bis hin zum Androhen körperlicher Vergeltung und sogenannten ''Ragequits'' ziehen eine Schneise der Verwüstung durch das Teamgefüge. Jedoch gibt es auch Menschen, für die dieser aggressive Zustand eher die Regel als die Ausnahme ist und bei denen der eigentliche Grund für diese Wut belanglos wird. Aber warum können Spiele Wut auslösen, obwohl sie doch genau das Gegenteil bewirken sollen?

Während der durchschnittliche League of Legends-Spieler eher selten flamed, hat man doch in regelmäßigen Intervallen einen Beschwörer im eigenen oder gegnerischen Team, der mehr mit Schreiben beschäftigt ist, als zu spielen. Dabei ist es egal, ob die Botlane feeded (sehr oft stirbt) oder die Midlane nicht auf Pings reagiert hat, denn sobald ein wirklich ''toxischer'' Spieler (toxic = engl. für giftig) angefangen hat, hört er selten mit seinen Hasstiraden auf. Obwohl es mit dem Tribunal bereits ein System gibt, um eben solche Beschwörer zu bestrafen, scheint ihre Anzahl nicht zurückzugehen. Interessanterweise sind viele solcher Menschen, wenn man mit ihnen im echten Leben redet, vollkommen entspannt und zeigen keinen einzigen Aspekt eben jenes Verhaltens, dass sie zu solchen Spielern macht. Daher scheint die logische Schlussfolgerung: Nicht jeder ''Rager'' (vom englischen 'rage' für wüten/Zorn) hat von Anfang an eine dermaßen negative Einstellung, sondern wird erst durch Ereignisse im Spiel zum permanenten Wüterich.

Wut: eine volkskrankheit ?

Wer selbst bereits einmal eine solche Phase der permanenten Reizbarkeit durchgemacht hat, der weiß, dass sich dieser Zustand oft aus einem ganz bestimmten Gefühl entwickelt : Frustration. Genau für dieses Phänomen lässt sich mit Hilfe der Psychologie ein Zusammenhang erstellen. Die hierzu angewendete Annahme heißt "Frustrations-Aggressions-Hypothese". Sie stellt eine direkte Verbindung dieser beiden Emotionen auf und behauptet, dass grundsätzlich jeder Frustration eine Aggression folgen kann (jedoch nicht muss). Dabei steht die Stärke eben jener im direkten Verhältnis zur Ursache. Wendet man diese These auf Spiele an, in diesem Fall League of Legends, wird folgendes klar: Nämlich dass die meisten Gamer, bevor sie ihr Wut an Anderen auslassen, ein starkes Gefühl der Enttäuschung erlebt haben müssen. Aus dem direkten Zusammenhang von Frust und Wut erklärt sich auch, warum in den Ranglisten oft mehr zornerfüllte Spieler unterwegs sind als in Games ohne kompetitive Messlatten und die Liga sehr wohl einen Einfluss auf den prozentuallen Anteil von Ragern an der Gesamtheit hat. Hier könnte man behaupten, dass Spieler in niedrigeren Ligen weit mehr zu Wutausbrüchen und Rage-Quits tendieren. Natürlich darf man nicht vergessen, dass es auch in höheren Ligen toxische Spieler gibt, diese sich aber weniger durch Wutausbrüche profilieren und aufgrund ihrer bereits gewonnenen Erfahrung besser damit umgehen können. Spinnt man diesen Faden weiter, findet sich in der Psychologie auch eine Erklärung für die Fortdauer solcher Verhaltensweisen. Der Psychologe N.R.F. Maier hat anhand von Experimenten mit Nagetieren 1949 eine Erweiterung dieser Theorie aufgestellt: die "Frustrations-Fixierungs-Hypothese". Hierbei wird angenommen, dass bei einer als unlösbar empfundenen Situation die Aggression, also Wut, anhält, auch wenn diese Situation nach einer gewissen Zeit wieder lösbar wird. Das heißt im Grunde, dass die Ursache zwar entfällt, der Zustand jedoch permanent erhalten bleibt. Auf League of Legends bezogen hat man hiermit auch die Erklärung, warum besonders in der 4ten und 5ten Division der jeweiligen Liga die Anzahl der Frustrierten größer ist. Logischerweise bedeutet dies aber auch, dass Menschen die in Videospielen extreme und permanente Wutausbrüche haben, den Spielspaß aus den Augen verloren haben. Folglich kann man sagen, dass das Gefühl des Spielens weg vom Fokus auf den Spaß und des Besser-werdens gelegt wird und ein gewisser selbst aufgebauter Druck immer größer wird. Dabei spielen zu hohe Selbstanforderungen ebenso eine Rolle, wie mangelnde Reflexion. Denn für Rager ist oft eins klar: Nicht man selbst ist für die eigene Situation verantwortlich, sondern die Teammitglieder!

Das elfte Gebot: Du sollst nicht Ragen !

Aber wer denkt, dass nur der Otto-Normal-Gamer von solchem Denken betroffen sind, irrt. Wer schon etwas länger die Pro-Szene beobachtet, sollte verschiedenste Fälle kennen, in denen sogar professionelle Spieler durch toxisches Verhalten aufgefallen sind und von Riot bestraft wurden. Die bekanntesten Fälle sind wohl der momentan teamlose Carlos ''Ocelote'' Santiago und der bei Curse unter Vertrag stehende Christian ''IwillDominate'' Rivera. Während bei ersterem, so sagt er selbst, der Wille zu einer besseren Einstellung bereits nach einem Profil-ban einsetzte, brauchte es bei Rivera erst einen kompletten Ausschluss von allen Riot-gesponserten Turnieren der Season 3 um ihn zu läutern. IwillDominate war aber auch außerhalb des Spiels negativ aufgefallen, als er beim MLG Pro Circuit 2012 sein Headset nach einem Sieg über CLG zerstörte. Beide Spieler geben sich heute als geläutert und sind weiterhin in der Szene aktiv.

Wer Profis fragt, wie sie so gut geworden sind, wird auch niemals die Antwort erhalten, dass sie dies durch Wutausbrüche und Blamen (vom englischen 'to blame' für beschuldigen) ihrer Teammitglieder geschafft haben. Streamer wie Froggen oder der Youtuber Gbay99 gehen in ihren Streams, bzw. Videos, hin und wieder auf das Thema Wut und Frust im Ranglisten-Spiel ein und geben als Grund ihrer Motivation immer wieder die gleiche Antwort: Spaß am Spiel. Es reicht nun mal nicht aus, nur die Ursachen für sein Verhalten zu wissen, sondern man muss sich aktiv dafür entscheiden, nicht mehr seine Wut an Anderen auszulassen! Wer wirklich danach strebt in den Ligen aufzusteigen, darf niemals vergessen, dass das Ziel seiner Spiele nicht im Gewinnen liegen darf. Hier zeigt sich nämlich auch ein fataler Irrglaube im Bewusstsein vieler League of Legends-Spieler. Frustration wird nur jemand erfahren, der durch Niederlagen enttäuscht wurde, was wenn man nur um zu gewinnen spielt, häufig der Fall sein wird. Derjenige hingegen der spielt um besser zu werden, bzw. Spaß zu haben, wird bedeutend seltener wütend sein, was seine Konzentration auf eigene Fehler deutlich erhöhen kann. Daher ist es für einen professionellen Spieler auch so ungeheuer wichtig, sich immer wieder zu fragen, was er falsch gemacht hat. Eigene Mängel kann man nun mal beheben, die der Mitspieler aber nicht. Wer seine Fehler zugibt und sich nach jedem Spiel selbst reflektiert, ob anhand von Replays oder aus dem Gedächtnis, verbessert sich bedeutend schneller als Menschen ohne vergleichbare Einstellung. Um dieses Bemühen nicht zu untergraben, muss man auch externe Einflüsse wie Stress durch Schule, Job oder Ähnliches ausblenden, wenn man sich abends in die Rangliste stürzt. Dabei kann auch, wie man auf fast jedem Profi-Stream hört, Musik extrem hilfreich sein. Generell gilt: Besser-werden ist eine Frage der Einstellung und nicht der als Team zugeteilten Beschwörer. Hoffentlich konnten wir eurem Weltbild auf das viel diskutierte ''Rageproblem'' der League of Legends-Community eine neue Facette hinzufügen. Ich wünsche euch allen noch viel Spaß auf den Richtfeldern.

Rage of the Day: ''The titans ate half of human population and your enemy laner is still more fed ''

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Autor: Max | Zahard

Als Student aus Leidenschaft schimpft man mich Redakteur in den Diensten Bonjwas. Meine eSport-Karriere begann mit der Spielzeug-Raserei Trackmania Nations vor ungefähr 7 Jahren und fokussiert sich momentan zu 100% auf Overwatch. Ein Game für die Götter :3

Außerdem zock ich leidenschaftlich Victoria 2 und Europa Universalis 4.

16. Januar 2014 - 18:48
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KiESLogout
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16.06.2014 - 18:36
13.01.14
9

Hatte grad nen heftigen Rage weil mein Gegner einfach auf Mass Voidray gegangen ist. Ich konnte es nicht scouten weil er !10! Raumschiffdinger hatte^^

16. Januar 2014 - 18:52
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Roboterquark Modell
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12.11.2015 - 20:39
20.12.13
5

Versteh ich jetzt nicht. Mit jeder Rasse hat man mittlerweile gute scout möglichkeiten und gerade bei mass Voids sollte das doch kein Problem sein, es zu scouten. Ist ja jetzt nicht so das es ein früher all-in oder derengleichen ist...

16. Januar 2014 - 19:02
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Lesha
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06.09.2014 - 14:21
16.01.14
4

Hi im pvp oder wie? viodrays sind gut im midgame aber sobald du storm hast werden sie schlecht verusch deien gegner immer mit hallu pheonixen zu scouten und wenn du so bei 10 min odeer was double stargate siehst mach en 2 base blink immo push oder so oder spiel einfach schnell auf storm und dann safe ins lategame.

16. Januar 2014 - 19:07
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Lesha
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06.09.2014 - 14:21
16.01.14
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Hi ich würde hier gerne etwas zu ragen in sc2 und league sagen.

ragen in sc2 ist manchmal berechtigt wenn man gegen leute spielt die z.b. offensives gg schreibebn oder einen canonrushen und dann so etwas wie ''l2p'' schreiben. Aber wenn man raged , weil man meint dass die andere rasse imba ist liegt man falsch und sollte sich das abgewöhnen sonst kann man es max zu master schaffen oder so ragen bringt nix.

League:

Über mates zu ragen ist lächerlich weil die tatsache, dass es so trolls gibt für euch eig eine gute ist. Nimmt an ihr seid einer der gutebn im team und damit belegt ihr schon den einen platz im team und es können noch 4 potenzielle trolls ins team kommen. Im gegner team können allerdings 5 potenzielle trols kommen. Somit liegt es bei 44,4%, dass bei euch ein troll ins team kommen kann beim gegner allerdings 55,6% weil ihr den einen platz in eurem team schon belegt habt.

Hier ist das video dazu: http://www.youtube.com/watch?v=GQfChk3_rUI

16. Januar 2014 - 19:58
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SmuTje
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07.02.2014 - 17:49
15.11.13
2

Naja eigentlich is flamen ja nie gerechtfertigt. Es is eigentlich nur affig und ich hab durch dieses competitive Denken den ganzen Spaß an SC2 verloren. Ich fang evtl in den Semesterferien wieder an. vermutlich dann als low silver. Als ich solangsam in high gold meine Meister gefunden hab und einfach nich nach platin weiterkam, hab ich zwar weiterhin immernoch viel gespielt, aber mit so ner grundbeschissenen Einstellung, dass ich keinen Meter besser geworden bin und dann in der nächsten season sogar Silber eingestuft wurde. Generell hat es eigentlich GERADE in competitiven Games wo so ein hoher Aufwand betrieben wird das Spiel balanced zu machen, nix verloren. Wenn man verliert, dann weil man selbst Schuld ist. aber cannonrush into early gg l2p is schon mies.. Aber auch hier wieder: Man hätte ja mal scouten können.

16. Januar 2014 - 20:23
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hamu
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18.12.2018 - 13:26
15.11.13
778

Sehr schöner Artikel, gefällt mir gut und kann man auch auf Dota übertragen.

Willkommen im Team btw. :)

Grüße hamu

16. Januar 2014 - 21:17
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Tomorrow
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16.05.2014 - 18:10
16.01.14
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Ich würde ich mich mal gerne über das "ragen" außer. Ich spiele in den unteren Ligen so Silber Top 8 bis Gold Top 50 in den Moden 1vs1 und 2vs2. Ich schaue sehr viele Streams, YT Videos und schreibe Build Orders bis zum geht nicht mehr. Dadurch habe ich mir schon ein bischen mehr Skill. Im 1vs1 Modus raste ich so gut wie nie aus außer ich werde gerusht oder ggn. einen Platin 1vs1 Protoss Typen spielen muss. Aber im Ende komme ich damit klar.

Im 2vs2 Modus ist das aber etwas anderes. Ich glaube jeder hat es schon erlebt: Man bekommt einen Bronze- Spieler zugewiesen und die Gegner sind beide Gold während mal selbst Silber ist oder so. Mir passiert es immer wieder dass:

- mein Teamfreund versucht zu rushen, obwohl ich Macro- Spieler bin.

- ,ein Teamfreund auf Void Rays techt, ohne Wall und am Ende um Hilfe schreit, weil 20 Speedlinge in seiner Base sind und er nur einen Void Ray hat und raus geht.

- das mein Teammate schreibt, dass er auf Tanks gehe und ich meine: " Bitte mit Marines oder Vikins mit Hellbats. Mein Freund meine Tipps ignoriert und dann ggn eine Banshee stribt.

- mein Freund das ganze Spiel lang schlecht ist und in der 40. Minute das Game leavt.

- mein Freund 10 Tanks hat, aber nur 12 Marines um zu unterstützen.

- mein Mate mich am Ende Noob nennt, obwohl ich 60.000 Punkte besser war als er.

- mein Mate mit Lv. 20 Random spielt und nur Scheiße dabei herauskommt.

- mein Freund 25 MInuten braucht um 130 Marines zu bauen die in der 30. Minute ggn 50 Berstlinge sterben.

- mein Teammate das erste mal Protoss spielt und nicht das Warp Gate Research macht.

Sowas bringt mehr oder weniger komplett zum ausrasten. Weil die Typen ja noch Übung brauchen. Np. Aber dann sollen sie Streams gucken und selber ggn KI oder ggn einen Freund spielen, bevor sie einem Spieler die Quote von 20 Wins 7 Loses runterziehen und am Ende steht es 21 Wins zu 18 Loses.

Dann schätze ich aud Lw das Alter ab entweder sind es 35- jährige Vater, 10- jährige dumme Kinder ohne Gehirn, dass noch wachsen muss, 16- jährige LOL oder WOW Spieler die meinten LOL wäre so schwer und SC2 so einfach.

Mein "Gegengift" ggn. meine Ausrasten sind:

- einen Liter Wasser trinken.

- ggn. die Wand schlägen.

- schnell mal 30 Liegestütze machen.

- das Spiel beenden.

- oder mir einfach das Replay ansehen.

Die Punkte 2 und 3 sind dabei am effiktivsten, weil man die Wut die sich ansammelt schnell in Kraft umwandelt. Ich probiere es mit diesen Tricks eine Woche lang. Und es beruhigt. Und zum Teil motiviert es einen dann auch weiter zu machen. Weil man muss dabei auch optimistisch denken: Wenn man sich einredet: " Och scheiße man, nächste Round bekomme ich wieder so ein dummes Kind zu gewiesen!" spiele ich sehr unkonzentriert, weil ich in meinem Fall in dem nächsten Game darauf achte, welche Fehler mein Mate macht, um dann wieder an die Decke zu knallen. Aber wenn man positiv denkt, weiß man irgendwo im Kopf, dass man das Game gewinnen kann. Manchmal tuen es 8 Marines und ein Medivac in der Eco Line, während die Gegner versuchen deine Base zu stürmen. Und wenn man dann gewonnen hat, kann man das Game verlassen und zwar mit einem guten Gefühl.

Tomorrow

PS: Würdet mich freuen, wenn ihr mir antwortet. Oder andere/ bessere Tipps habt für mich und die Community. :)

16. Januar 2014 - 21:48
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Zahard
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15.04.2018 - 18:31
26.11.13
189

Gegen die Wand hauen hab ich früher auch gemacht, bis ich mir mal bei meinem Gold-promomatch die rechte Hand so kaputt gehauen hab, dasss ich kaum weiterspielen konnte :D. war eine sehr heilsame erfahrung

16. Januar 2014 - 23:39
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Ekkman
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23.10.2016 - 22:46
13.12.13
35

Ihr seid aber sicher, dass das für Euch noch ein Spiel ist ja?

@Tomorrow: wenn Du mal einen Mitspieler hattest, mit dem Du klar kamst schreibe ihn doch einfach an und vielleicht ergibt sich daraus eine virtuelle Freundschaft. Er kommt on, Du bist on und Ihr spielt beide im Team zusammen. Dann umgehst Du, mit Fremden in ein Team gesteckt zu werden.

Ich bin inzwischen deutlich ruhiger geworden (was auch daran liegt, dass ich so unglaublich schlecht geworden bin und das akzeptiere) und werde noch einmal eine Ecke entspannter, wenn ein offensives gg kommt. Dann wird ein Arbeiter gesichert, der überall auf der Karte ein Häuschen baut, das Haupthaus zieht in eine Ecke um und dergleichen. Ich mag es ja gar nicht, wenn ich so getriezt werde und andere Spieler meinen mir aufdrängen zu müssen, wann ich besiegt bin.

Doch letztlich ist es für mich so, wie Honor es sagt: wer verliert ist stets selber Schuld. Entweder fehlt ein Scouting oder es sind Macrofehler - oder seltener Microfehler (zumindest in meiner Liga). Letztlich mache ich mir die Mühe nicht mehr herausfinden zu wollen, wo meine Fehler genau sind und mache einfach alle Fehler auf einmal.

Und laut Studien machen Autorennspiele am aggresivsten. Interessant, oder? Nix Shooter und so.

So, ich geh jetzt Dirt2 spielen.

17. Januar 2014 - 10:20
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Heroprobe
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18.01.2014 - 19:40
15.11.13
2

Das beste was ich zu dem Thema bisher gelesen habe. Viele geben auch den Rat sich von Mit- und Gegenspielner "abzuschotten" (alle muten). Die aktionen der Mitspieler nicht zu bewerten. Was meint ihr? Ist das der richtige Weg?

17. Januar 2014 - 10:44
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hamu
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18.12.2018 - 13:26
15.11.13
778

In Dota mute ich jeden Mit- oder Gegenspieler nach der ersten - für mich unpassenden - Äußerung. Wenn diese extrem unpassend ist, dann wird auch mal reported. Also mir hilft es, nicht den Schund der Vollidioten lesen zu müssen. Selbst wenn man sich das geschriebene/gesagte nicht zu Herzen nimmt, nistet es sich unbewusst in der Stimmung ein. Und dies nunmal eher zum Schlechten.

Grüße hamu

17. Januar 2014 - 13:47
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Tomorrow
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16.05.2014 - 18:10
16.01.14
4

@ EKKMAN.

Guter Vorschlag, dass mit der virtuellen Freundschaft, aber es hat 3 Haken:

1. Erstmal einen guten Freund finden, der Ahnung hat und mit dem man sich versteht.

2. Das der auch regelmäßig on ist. Es wäre beschissen wenn der nur einmal in 2 Wochen online kommt.

3. Und dann muss er auch Lust haben mit mir zu zocken, ich kenne Leute mit denen hab ich gestern abgemacht 3vs3 zu spielen, die kommen on, ich mach nen Invite und die lehnen ab und wollen Acarde suchten. Dann kriege ich das kaum beschreibbare Kotzen.

PS: Aber ich werde es mal versuchen.

Tomorrow

17. Januar 2014 - 13:49
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Tomorrow
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16.05.2014 - 18:10
16.01.14
4

Dann mach halt Liegestützen so um die 20, dass du dan noch Kraft hast zu zocken. ;D

17. Januar 2014 - 15:18
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Lesha
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06.09.2014 - 14:21
16.01.14
4

Von nemm siler spieler lass ich mir sowas nicht sagen ''man hätte mal scouten können'' bin highmaster ich scoute jeden all in. ABgesehn davon kennst du Gaulzi? der hat 2011 auf der ladder Idra besiegt Idra war 2011 der stärkste NA zerg. Canon rush ist auf manchen maps so gut wie unmöglich abzuwehren.... ich hab ihn direkt gesocuted btw..

17. Januar 2014 - 23:53
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Ekkman
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23.10.2016 - 22:46
13.12.13
35

@Tomorrow - frag doch mal bei Honor an.. der ist oft on und ein klitzekleines bißchen Spielen kann er auch... hab ich mal gehört... ;)

Ansonsten könntest Du Dir auch einen Clan suchen. Da gibt es eine ganze Menge, die Spieler suchen und auch die pasenden Mitspieler in der entsprechenden Liga bieten. Hatte ich mal, war nett. Oft haben die dann auch einen TS-Server, was die Absprachen doch deutlich erleichtert.

18. Januar 2014 - 13:44
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Blup
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11.06.2014 - 20:14
05.01.14
7

An sich ist es mir in LoL mittlerweile ziemlich egal ob ich gewinne oder verlieren, natrülich spiele ich aber so gut wie möglich um zu gewinnen. Ich flame eigentlich auch nicht, wenn jemand schlecht spielt, sage ihm halt höchstens mal, dass etwas scheiße war, oder dass er mit jemandem lane switchen soll o.ä., weil er sonst nur fürchterlich weiterfeeded und wir dadurch verlieren.

Wo ich aber echt wütend werde und auch richtig beleidigend, ist, wenn jemand adc 5 sekunden vor Ende der Auswahl picked, obwohl schon jemand anderes adc ist und das auch am Anfang gesagt hat. Da schreib ich dann auch "fuck you" und "report XY". Weil da verschwendet einfach irgendein Idiot 25 Minuten meiner Lebenszeit in einem völlig sinnlosen Spiel, was von Anfang an völlig verloren ist.

Btw: Mein schönstes Spiel in letzter Zeit war, wo ich sona supp war und von wir (bot) völlig zerschossen wurden von einem support teemo, weil wir nicht die geringste Ahnung hatten, wie wir irgendwie dagegen ankommen sollen. Ich fands einfach lustig und habe am Ende auch den Teemo gehonored. Er hats doch echt verdient!

18. Januar 2014 - 15:03
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Zahard
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15.04.2018 - 18:31
26.11.13
189

kein Spiel ist von Anfang an verloren. Ich hab schon mit allem möglichen Scheiß gewonnen, das Kronjuwel bildete meine glorreicher versuche Support-Shyvana zu spielen. Warum: ich hatte überlegt welcher Champ der schlechteste Support ist und kam schließlich auf den Drachen (kein CC, kein Heal/Shield, kein Burst, keine Range). Was denkst du, wie mein Team auf den Pick abgegangen ist :D

22. Januar 2014 - 13:29
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derLordselbst
Core
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17.06.2017 - 23:12
15.12.13
25

@Tomorrow: Ich glaube, Deine Erwartungshaltung an Random-Teampartner ist völlig überhöht. Daher ist auch dein Ragen selbstverschuldet. Echtes Teamplay ist nur mit festen bzw. zumindest befreundeten Teampartnern möglich. Dazu müsste man allerdings auch bereit sein, mit dem Partner zu trainieren, eventuell Level-Unterschiede zu akzeptieren und FEHLER zu akzeptieren. Auch kann man nicht erwarten, dass auf Knopfdruck immer der Wunschpartner online geht.

Im gemeinsamen Spielen wird in meinen Mini-Clan nie geraged. Wir haben gemeinsam die Maxime: "Spielen um zu verlieren". Das hört sich absurd an, da wir Gewinnen natürlich genießen. Aber da wir zum Spass spielen, uns unsere Freundschaft nicht durch Stress im Spiel versauen wollen und nur begrenzt Zeit für SC2 haben (wollen), ist eine andere Ausrichtung nur ein Stimmungskiller.

Fremde Rages stören mich nur, wenn der Gegner deutlich überlegen ist und trotzdem meint, den Verlierer verhöhnen zu müssen. Das ist wirklich erbärmlich. Wenn der Gegner dagegen meinen kümmerlichen All-In nicht gewachsen ist und die Niederlage in einen Rage endet, amüsiert mich das eher... Selbst geraged habe ich leider auch einmal: Als die neuen Speed-Medivacs drohten, mir den Spass am SC2 zu verderben. Da war aber die Ursache eigentlich eher privater Stress...

29. Januar 2014 - 10:34
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Luke
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05.02.2016 - 12:44
29.11.13
11

Hi

also ich flame auch ab und zu mal aber ich hatte auch in nem lol letztens ne botlane...

nach 6 minuten hatte der gegnerische teemo 7 oder 8 kills und die botlane hatte in nem 60 minuten game 5 kills und sattte 55 tode also das treibt einen schon mal in den wahnsinn...

6. Februar 2014 - 18:58
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DarkSoul
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22.11.2017 - 19:24
26.11.13
8

Mein Kommentar ist zwar etwas delayed aber...ich will auch mal was zu sagen haben ^^

Das Hauptproblem ist, dass viele Spieler SC2 zu ernst nehmen, das flamen findet ja nur in den niederen Ligen statt. Sie wären gerne besser schaffen es aber nicht weil sie (vielleicht) zu wenig spielen. Im Grunde sind sie mit sich selbst unzufrieden, und dann ist immer was anderes dran Schuld, nie der Spieler selbst. Wenn ich voll gefalmt werde schreib ich meistens nur: "yes, all right. " Das ärgert zwar , denjenigen, noch mehr, aber dann können sie sich abreagieren und das ist auch viel gesünder, als mit Puls 180 zu spielen. ^_^

Was ich sagen will "Keep calm" schaut´s euch die replays an lernt, dann muss man nicht flamen, man wird ja besser.

6. Februar 2014 - 18:58
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DarkSoul
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22.11.2017 - 19:24
26.11.13
8

Mein Kommentar ist zwar etwas delayed aber...ich will auch mal was zu sagen haben ^^

Das Hauptproblem ist, dass viele Spieler SC2 zu ernst nehmen, das flamen findet ja nur in den niederen Ligen statt. Sie wären gerne besser schaffen es aber nicht weil sie (vielleicht) zu wenig spielen. Im Grunde sind sie mit sich selbst unzufrieden, und dann ist immer was anderes dran Schuld, nie der Spieler selbst. Wenn ich voll gefalmt werde schreib ich meistens nur: "yes, all right. " Das ärgert zwar , denjenigen, noch mehr, aber dann können sie sich abreagieren und das ist auch viel gesünder, als mit Puls 180 zu spielen. ^_^

Was ich sagen will "Keep calm" schaut´s euch die replays an lernt, dann muss man nicht flamen, man wird ja besser.