Erstes LotV-Spielbalance Update angekündigt

Das Balance-Team hinter David Kim testet sich die Finger wund, um die Beta so ausgeglichen wie möglich zu machen.

Chris | WaWu 15.04.15

Die geschlossene Beta ist nicht mal zwei Wochen lang draußen, schon stehen die ersten Änderungen vor der Tür und möchten die noch unausgeglichenen Verhältnisse etwas angleichen. Die bisherige Bilanz sieht in etwa so aus, dass die Anhänger der Protoss deutliche Schwächen in den verschiedenen Abschnitten des Spielverlaufes aufzeigen. Das liegt nicht nur insbesondere an den fehlenden Möglichkeiten gegen die Ravager, sondern auch allgemein an dem Problem, dass es Schwierigkeiten gibt spätere Expansionen zu sichern. Blizzard hat das auch erkannt und unternimmt einige Schritte, um dem entgegenzuwirken.

In der folgenden Ankündigung erfahren wir nicht nur, dass sich die deutschen Versionen des Lurkers (Schleicher) und Ravagers (Verheerer) ziemlich doof anhören, sondern erhalten auch einen kleinen Einblick in die Gedankenprozesse von Blizzard. Ob die ausstehenden Änderungen reichen, um die Protoss wieder zurück auf das virtuelle Feld zu schicken, bleibt abzuwarten. Wann die Änderungen live gehen, hat der Publisher noch nicht verlauten lassen.

Kartenvielfalt

Sehen wir uns zuerst die Karten in Legacy of the Void an. Wie in unseren momentanen Betakarten ersichtlich ist, hätten wir gerne eine größere Kartenvielfalt – besonders im Hinblick auf Karten, die auf frühe Angriffe ausgelegt sind, im Gegensatz zu Makrokarten. Der Gedanke dahinter ist es, mehr Strategievielfalt zu erschaffen. Wenn eine Spezies in einem bestimmten Gebiet Schwächen hat, können wir diese Spezies in der Beta verändern, um das anzupassen. Ein Beispiel dafür, warum wir glauben, dass das eine gute Herangehensweise ist, ist ZvsZ. Auf normalen Karten oder Karten für frühe Angriffe sind Schaben vermutlich die beste Wahl im frühen und mittleren Verlauf des Spiels. Jetzt stellt euch aber eine wirklich große Makrokarte vor, eine wie die, die wir momentan in der Beta testen. Mobile Einheiten wie Zerglinge oder Mutalisken könnten hier sinnvoller sein, als sie es in HotS sind, selbst dann, wenn wir keine Änderungen an den Werten der Einheiten vornehmen. Ein Beispiel für etwas, an dem wir vielleicht arbeiten müssen, ist die Fähigkeit der Protoss-Spieler, fünfte, sechste oder weitere Expansionen auf diesen riesengroßen Karten einzunehmen.

Einschätzen der Stärke von Einheiten und Fähigkeiten

Wir würden außerdem gern etwas dazu sagen, dass Spieler Einheiten oder Fähigkeiten als viel zu stark einordnen. Wir wollen nicht zu schnell alles abschwächen, von dem die Leute anfangs glauben, es sei zu stark. Wir wissen aus unserer bisherigen Erfahrung, dass es eine Weile dauern kann, bis Spieler sich daran anpassen, gegen neue, mächtige Einheiten zu kämpfen. Wir würden die starken Einheiten wirklich gern so weit wie nur möglich beibehalten und uns hauptsächlich darauf konzentrieren, andere Bereiche zu verstärken, als die neuen Einheiten abzuschwächen. Zum Beispiel favorisiert ZvsP momentan vermutlich die Zerg, besonders auf größeren Karten. Das liegt zum Teil an der Stärke der Verheerer, zum Teil daran, dass es Protoss im Vergleich zu Zerg schwerer fällt, sich auf der Karte auszubreiten. Statt nun sofort die Verheerer oder die Fähigkeit der Zerg, sich auszubreiten, abzuschwächen, würden wir erst gern Verstärkungen und Änderungen an den Protoss ausprobieren, mit denen die Protoss auf diesen größeren Karten besser funktionieren.

Mit diesem Hintergrund widmen wir uns nun den spezifischen Änderungen, die wir für das erste Spielbalance-Update ins Auge fassen. Im Gegensatz zum veröffentlichten Spiel werden wir Spielbalance-Updates direkt auf den Beta-Client anwenden, ohne sie erst auf einer Spielbalance-Testkarte auszuprobieren. Der Hauptgrund für diese Herangehensweise ist, dass wir so schneller neue Inhalte testen können.

Adept

  • Die Trefferpunkte wurden von 80/60 auf 90/90 erhöht.
  • Das Upgrade des Adepten wurde zu einem Upgrade für Trefferpunkte statt für Schaden beim Überspringen: es fügt Adepten jetzt 50 Schildpunkte hinzu.
  • Adepten können die Fähigkeit „Schatten“ jederzeit abbrechen. Wenn sie abgebrochen wird, verschwindet der Schatten und die Einheit wird nicht teleportiert.

Unser Ziel für diese Einheit bleibt unverändert. Wir möchten eine Einheit, die im frühen Verlauf des Spiels geeignet ist, um Druck auszuüben, und die auch als Kerneinheit für die Armee im mittleren und späten Spielverlauf dienen kann. Die Änderung der Trefferpunkte liegt daran, dass der Adept viel schwächer ist, als wir bei seiner Einführung erwartet hatten. Wir möchten, dass im frühen Verlauf des Spiels auch kleinere Zahlen von Adepten sinnvoll sind, je nachdem, wie der Gegner das Spiel eröffnet. Wir hoffen auch, dass Protoss mit dieser Veränderung etwas schneller Expansionen einnehmen können und in Sachen Wirtschaft im Vergleich mit den beiden anderen Spezies mithalten können.

Die Änderung am Upgrade des Adepten liegt daran, dass der überspringende Angriff nicht die Mikro-Interaktion hervorrief, die wir uns vorgestellt hatten. Was wir mit diesem Upgrade erreichen wollen ist, dass Adepten als Kerneinheit der Armee funktionieren können. Die aktuelle Fähigkeit ist zu sehr auf Einheiten mit wenigen Trefferpunkten ausgerichtet, wir wollten aber eine allgemeine Verstärkung für den Kampf. Also möchten wir etwas Direkteres ausprobieren.

Die schlussendliche Veränderung soll dem Spieler mehr Entscheidungskraft und Kontrolle geben, indem er die Fähigkeit „Schatten“ des Adepten einsetzt, ohne dass sie der Fähigkeit „Transit“ zu sehr ähnelt. Das Feedback, das wir in diesem Bereich am häufigsten hören, ist, dass die Spieler entscheiden wollen, wann die Teleportation stattfindet. Das möchten wir aber vermeiden, weil die Fähigkeit damit eher wie „Transit“ funktionieren würde.

Die Fähigkeit „Barriere“ des Unsterblichen absorbiert 200 Schadenspunkte (vorher 100)

Unser Ziel für Unsterbliche ist, dass sie sich eher auf Kampfsituationen konzentrieren, abhängig davon, was der Gegner baut. Wenn der Zergspieler zum Beispiel auf große Mengen Schaben und Verheerer setzt, kann der Protoss-Spieler möglicherweise mehrere Roboterfabriken nutzen und den Unsterblichen als Kerneinheit einsetzen. Wir würden auch gern fördern, dass mehr Unsterbliche mithilfe des Warpprismas hinter feindlichen Linien abgesetzt werden. Also haben wir beschlossen, die Fähigkeit „Barriere“ zu verstärken, um Protoss-Spieler zu belohnen, die diese Fähigkeit richtig einsetzen können. Auf der anderen Seite ebenfalls den gegnerischen Spieler, der die Schilde während ihrer kurzen Dauer umgehen kann, indem er sich auf im Kampf befindliche Einheiten konzentriert.

Die Reichweite des Zyklons nach der Zielerfassung wurde von 15 auf 12 gesenkt, nach dem Upgrade der Reichweite erhöht sich die Erfassungsreichweite jedoch wieder auf 15.

Diese Änderung soll dafür sorgen, mehr Mikro-Management im frühen Verlauf des Spiels zu sehen, um Schüssen auszuweichen. Bevor Geschwindigkeitsupgrades und „Transit“ ins Spiel kommen, macht eine Reichweite von 15 eher den Eindruck einer Scharfschützenfähigkeit. Wir würden diese Änderung gern ausprobieren und hoffen mehr Mikro-Management beim frühen Einsatz von Zyklonen zu sehen.

Schleicher haben von Anfang an eine Reichweite von 9 und ihr Upgrade wird entfernt. Der Angriff der Schleicher nach dem Eingraben ist jetzt reaktionsfähiger.

Der Schleicher macht momentan den Eindruck, ein wenig unterzugehen, besonders in ZvsZ-Spielen gegen Schaben, in denen wir wirklich gern mehr Schleicher sehen würden. Gegen andere Spezies erscheinen die Schritte, die zum Einsatz von Schleichern nötig sind, übertrieben. Erst muss der Hydraliskenbau zum Schleicherbau gemacht werden, was auch in Konkurrenz zu dem Hydraliskenupgrade steht. Dann müssen Schleicher gemorpht und das Upgrade erforscht werden, bevor Schleicher nützlich werden. Wir würden diese Änderung gern ausprobieren, um zu sehen, was passiert, wenn das Zeitfenster bis zum Einsatz der Schleicher verkürzt wird.

Der Schaden der Fähigkeit „Desintegration“ von Tempests wurde auf 550 erhöht. Einheiten, die unter dem Effekt von „Desintegration“ stehen, können Trefferpunkte nicht durch Regeneration, Heilung oder Reparaturen wiederherstellen.

Bei vielen der Einheiten für den späten Spielverlauf sehen wir eine Menge spannender Entwicklungen, aber die Tempest scheint momentan einfach keine klare Rolle zu haben, besonders gegen Terraner, da sie den Schaden einfach wegreparieren können. Wir möchten wirklich sehen, wie unsere ursprüngliche Richtungsgebung der neuen Tempest sich entwickelt, und diese Änderung hilft uns dabei, sie weiter zu bewerten. Wenn eure Einheiten erst von „Desintegration“ betroffen sind, müsst ihr euch unbedingt entscheiden, ob ihr diesen Verlust in Kauf nehmt und anderswo einen Vorteil sucht, ob ihr euch in den Kampf stürzt oder in den 80 Sekunden, die euch bleiben, Störangriffe ausführt.

Was steht sonst noch an?

Zusätzlich dazu, dass wir uns nach diesem Update euer Feedback ansehen, gibt es noch ein paar Themen, mit denen wir uns beschäftigen:

Möglichkeiten für Protoss, auf größeren Karten spätere Basen einzunehmen

  • Wir überlegen, besondere Einheiten einzuführen, die schneller heranwarpen können. Vielleicht wird das der Adept sein.
  • Insgesamt gefällt uns die Änderung, dass das Heranwarpen von der Position abhängt, aber vielleicht könnten wir spezielle Einheiten haben, die widerstandsfähiger dagegen sind, schnell ausgeschaltet zu werden.

Trennung von Mech-Upgrades

  • Wir haben intern damit herumexperimentiert, diese Upgrades wieder zu trennen, und wir glauben, dass die Festlegung, die mit Upgrades einhergeht, reine Mech-Spiele oder Spiele mit biologischen Einheiten mit Mech-Unterstützung viel interessanter macht.
  • Unsere Sorge ist, dass wir noch nicht wissen, wie stark oder schwach mechanische Einheiten momentan sind. Wir würden gern erst dafür sorgen, dass Fabrikeinheiten nützlicher werden, bevor wir diese Änderung vornehmen.

Übergangseinheiten im späten Verlauf des Spiels

  • Wir glauben zwar, dass wir uns in diesem Bereich ganz gut schlagen, würden aber gern alle drei Spezies erneut überprüfen, um uns sicher zu sein.
  • Beispiele für starke Einheiten im späten Spielverlauf, die uns momentan auffallen: Träger, Schwere Kreuzer, Banshees mit Geschwindigkeitsupgrade, Ultralisken etc.

Wir möchten unsere Gedanken so detailliert wir möglich mitteilen, damit ihr alle nichts verpasst und mehr zum Testvorgang beitragen könnt. Danke fürs Spielen, Zusehen und euer Feedback während der Beta. Eure Hilfe ist ein wichtiger Beitrag, um Legacy of the Void zu einem großartigen Spiel zu machen!

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Autor: Chris | WaWu

Chefredakteur a.D., Vorstand und Objekt der Begierde von #TeamWaWu. Ist ein leidenschaftlicher Zocker und sexy Typ.

Aktueller Stand im 1on1 vs. Padierfind: 11:3 #Nuffsaid

15. April 2015 - 12:42
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Tigerfish
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06.11.2016 - 20:01
26.02.15
28

Okay, das der Adept jetzt seinen Schatten abbrechen kann macht ihn glaube wieder zu einer brauchbaren Einheit, da er so sehr viel schwerer zu zerstören ist. Freu mich das ganze in Aktion zu sehen ^^ Die stärkeren Schilde vom Immortal sind zwar nett, aber sie machen glaube ich nicht so viel Sinn, wenn man nicht grade gegen eine Armee mit Burst-Angriffen kämpft, da das Schild mit seinen 2 oder 3 Sekunden laufzeit sonst nicht lange genug hält um den Absorb voll auszunutzen. Vielleicht irre ich mich grade auch ganz gewaltig, bin gespannt das ganze Ingame zu sehen.

15. April 2015 - 12:46
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Line
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09.12.2016 - 15:24
18.11.13
346

Sieht für mich leider ganz schwer danach aus dass Blizzard ihre dickköpfigkeit weiter durchziehen will anstatt sich dem momentanen "expandier oder stirb"-Problem zu widmen, welches viel gravierender als der Rest ist.

Zu den einzelnen Einheiten:

Adept: Sieht brauchbar aus Immortal: Keine Ahnung keine Gedanken gemacht Tempest: Immer noch Müll, die Fähigkeit gefällt mir einfach nicht

Lurker: Macht Sinn, da er mit 6 (oder 7?) Range ohne Upgrade wirklich unbrauchbar war. Meiner Meinung nach aber überhaupt nur im Spiel um BW-Verliebte Spieler zu befriedigen und Nostalgie aufkommen zu lassen

Cyclone: Änderung viel zu Schwach meiner Meinung nach, kommt mir immer noch vor wie der neue Warhound -> In praktisch jeder Situation wäre es besser einen Cyclone zu haben als eine andere Unit. Außerdem finde ich es immer noch extrem verwirrend dass der Cyclone auch schießen kann, ohne Vision zu haben (z.B. die Rampe hoch) - das zerstört das ganze Prinzip.

15. April 2015 - 14:24
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Gerrit
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15.01.2017 - 19:44
13.05.14
37
"In der folgenden Ankündigung erfahren wir nicht nur, dass sich die deutschen Versionen des Lurkers (Schleicher) und Ravagers (Verheerer) ziemlich doof [...]" Schleicher und Verheerer sind doch einfach nur die wortwörtlichen Übersetzungen von "Lurker" und "Ravagers". Ich kann im Zuge obiger Statements deshlab nie so wirklich verstehen, weshalb man etwas als cooler oder besser verklärt, nur weil es eben nicht die Muttersprache ist? Gibt es diese Debatte in anderen Ländern, oder haben nur Deutschen dieses seltsame Identitätproblem mit ihrer Sprache? Liegt es an dieser diffusen Einstellung, die man vor allem bei rebellierenden Teenagern beobachten kann, dass "Englisch irgendwie cooler ist"? Nach dieser verqueren Logik müssten die us-amerikanischen Blizzard-Leute für die englische Version ihren Einheiten dann eigentlich deutsche Namen verpassen, damit sie sie nicht "Lurker", "Reaper", oder "Swarhost" nennen müssen.
15. April 2015 - 15:54
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KeiserWiliem
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21.12.2015 - 18:49
31.03.15
45

Ich fand die 2. Adept Fähigkeit eigentlich interessant. So wie das klingt hat sie aber nur einer zweiten Einheit schaden gemacht wenn die erste beim Treffer gestorben ist, was nicht so viel bringt, wer will bei 5-10 Adepts mit jedem lasthitten, ist ja kein Dota hier.

Adept -> 100 Mins + 25 Gas = 90 HP + 90(+50) Schild = 180(+50) gesamt HP

Beserker -> 100 Mins = 100 HP + 50 Schild = 150 gesamt HP

-> 2 Adeptii halten etwas mehr aus als 3 Beserker bei 200 Mins 50 Gas vs. 300 Mins

Das heißt das in zukunft Adepten in der ersten Reihe stehen?

16. April 2015 - 10:30
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WaWu
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27.06.2018 - 12:52
15.11.13
131

Ich kann im Zuge obiger Statements deshlab nie so wirklich verstehen, weshalb man etwas als cooler oder besser verklärt, nur weil es eben nicht die Muttersprache ist? Gibt es diese Debatte in anderen Ländern, oder haben nur Deutschen dieses seltsame Identitätproblem mit ihrer Sprache? Liegt es an dieser diffusen Einstellung, die man vor allem bei rebellierenden Teenagern beobachten kann, dass "Englisch irgendwie cooler ist"?

Es liegt sicherlich nicht daran, dass ich die deutsche Sprache in irgendeiner Form seltsam und uncool finde. Ich habe Sprachwissenschaften und Journalismus studiert, wäre ich ein nach deiner Auffassung rebellierender Teenager, hätte ich mich wohl eher anderen Fachgebieten zugewandt :)

Vielmehr ist die Tatsache ausschlaggebend, dass die Lingua Franca in Starcraft II Englisch ist. Da Turniere und Events größtenteils auf Englisch abgehalten werden, kommt es (zumindest mir und meines Wissens auch vielen anderen) seltsam vor, plötzlich auf unbekannte Übersetzungen zu stoßen. Dass diese leicht seltsam ausfallen können, hat Blizzard in der Vergangenheit bereits bewiesen. Hetzer/Stalker, Alles-rein/All-In und SCV/WBF sind meine liebsten Beispiele :)

Wir nennen den Hauptdarsteller von Star Wars ja auch nicht Luke Himmelsläufer, warum also diese zwanghaften Übersetzungen?

16. April 2015 - 11:12
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Hasuokami
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29.03.2016 - 23:18
28.02.15
89

Ich finde die Änderung am Adepten zu stark ehrlich gesagt, so kann man ohne viel micron zu müssen wirklich extrem harassen und den anderen verarschen.... klar ist es für einen "nicht pro" sicher auch nicht einfach das passend durchzuführen zum abbrechen und den gegner damit zu trollen. aber die frage ist wie schwer es für das gegenüber ist die army auf 2 basen zu verteilen bzw abzuschätzen wo man wieviel army braucht oder dauernd hin und her sprinten. macht das spiel nochmal weniger einsteigerfreundlich imo. da wäre n movementspeed buff in der geisterform oder mehr dmg sinnvoller. Zu dem deutsch/englisch... ich hatte keine Ahnung worüber WaWu schreibt... Schleicher Verheerer naja... Starcraft wird nunmal von den meisten die sich mehr damit beschäftigen auf Englisch gespielt...und mal ehrlich Blizzard ist mit ihren wörtlichen Übersetzungen einfach n Fail (denke hier vorallem an Classic Wow: "Ironforge - Eisenschmiede" "Stranglethorn - Schlingendornthal") Ich habe jetzt irgendwie den Anfang der Diskussion nicht mitbekommen nur dann den Post von Gerrit. Aber bitte WaWu tu allen einen Gefallen und schreibe die englischen Bezeichnungen der Einheiten. Ja ok deutsche Community schön und gut aber sind ja nicht im Kindergarten. Und falls nicht mach ich nen "alles hinein" auf den bonjwa bunker mit nem "Berstling Sprenger" :D LG Hasu

16. April 2015 - 15:02
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Tesserakt
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16.04.2015 - 15:02
16.04.15
1

Sieht für mich leider ganz schwer danach aus dass Blizzard ihre dickköpfigkeit weiter durchziehen will anstatt sich dem momentanen "expandier oder stirb"-Problem zu widmen, welches viel gravierender als der Rest ist.

16. April 2015 - 19:07
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Padierfind
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10.08.2018 - 15:34
15.11.13
222

Hammer Update! Super Änderungen.

17. April 2015 - 13:06
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Gerrit
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15.01.2017 - 19:44
13.05.14
37
WaWu: Die Teenagerattitüde war gar nicht mal auf dich gemünzt. Ich habe das vielmehr aus meiner eigenen Jugend abgeleitet, wo mein Freundeskreis und ich in eben jener Phase nur noch OV gespielt oder geguckt haben. Das haben wir uns dann mit den fadenscheinigsten Gründen plausibel geredet, aber im Grunde ging es in erster Linie darum, um Exklusivität und Absetzung vom Mainstream und eben auch darum, dass englische Begriffe als cooler wahrgeneommen wurden und. Letztendlich bestätigt der obige Kommentar von Hasu "Wir sind ja nicht im Kindergarten" unfreiwillig diese These. Es gibt ein bekanntes Phänomen der "Faszination des Fremden", oder schlicht das Sprichwort "Auf der anderen Seite des Zauns ist das Grad immer grüner", die eventuell in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen dürften. Meine Frage an dich als Linguist: Gibt es wissenschafltiche Untersuchung, die sich mit diesem Phänomen beschäftigen? Ich für meinen Teil zocke das Spiel auf deutsch und kann die Turniersprache trotzdem verstehen. Ich will hier aber natürlich um Himmels Willen keinen Aufruf starten, zukünftig nur noch die deutschen Einheitennamen zu verwenden. Mich stören nur einfach diese beiläufigen und immer etwas herablassenden Kommentare über die deutsche Synchro. Dein Skywalker-Beispiel würde ich aber trotzdem ganz galant mit einem Verweis auf Herr der Ringe, oder Game of Thrones kontern. Ich würde niemals in "Kings Landing" festmachen, wenn ich auch nach "Königsmund" schippern kann. "Königsmund" ist wie "Cellar Door" - einfach ein schönes Wort.