Interview mit Daniel "Budi" Budiman

Auf Kölns Videospielmesse stand der GameOne-Moderator und Rocket-Beans-Mitbegründer mit Niklas "Honor" Behrens vor unserer Interview-Kamera.

Max | Zahard 04.09.14

Neue Games, Communitytreffen und Liegestütz-Challenge machten die diesjährige Gamescom zur wahrscheinlich besten für begeisterte eSportler. Aber auch abseits des ersten Meet&Greet der Bonjwa-Geschichte lagen wir nicht auf der faulen Haut und haben mit Daniel "Budi" Budiman eines der bekanntesten Gesichter der deutschen Gaming-Szene vor die Kamera gezerrt. Im Zwiegespräch scherzten der enthusiastische Möchtegern-Progamer mit Bonjwa-Gründer Niklas "Honor" Behrens, seines Zeichens ehemaligen Progamer, über die Entwicklung und die Zukunft des eSports und Gaming allgemein.

Anmerkung der Redaktion: In der Niederschrift ist der Wortlaut teilweise abgeändert, bei gleichbleibender Bedeutung, um die deutsche Grammatik einzuhalten oder Budis ausschweifende Erzählweise in lesbare Form zu bannen. Da dieses Interview eher ein Gespräch ist wurde auch die Darstellungsweise zur besseren Lesbarkeit geändert.

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Interview Skript

Niklas: Hey Budi, ich freu mich dich hier zu haben.

Budi: Ich freu mich auch ehrlich dich zu sehen.

*beide versuchen irgendwie sich einen Handshake zu geben, aber hauen wieder und wieder daneben, bis sie resigniert und lachend aufgeben.

N: Ich weiß gar nicht, was ich fragen soll. Wir machen jetzt einfach einmal Stein-Schere-Papier und der Verlierer muss eine Frage stellen.

B: Okay.

*Niklas gewinnt sofort zweimal in Folge, sichtlich zum Unmut von Budi.

B: Herr Bonjwa-Mann hast du erfolgreich deine Messe erlebt in den letzten vier Tagen?

N: Mir geht's ganz gut, auch wenn ich etwas kaputt bin vom Schleppen des ganzen Equipments. Und wie geht's dir?

B: Die letzten drei Tage haben wir unser Live-Stream-Setup in so einer finnischen Sauna aufgebaut, in der es auch echt heiß drin ist. Im Prinzip dachten wir; Diesmal wird es organisierter; aber am Ende haben wir dann doch beschlossen, dass wir uns nie wieder etwas vornehmen, worin die Worte "Organisation" und "Planung" vorkommen. Dich haben wir ja auch einmal weggeschickt, obwohl es anders geplant war *beide lachen*. Aber im Großen und Ganzen hatten wir viele tolle Gäste da, haben tolle Interviews gemacht und hatten eine Menge Spaß.

N: Wer war der coolste, abgesehen von mir?

B: Fabian Döhla, auch bekannt als "Herr Sega", eine echte Koryphäe. Keiner weiß, was er so richtig macht, aber er ist irgendwie da. Bevor ich's vergesse, muss ich dir noch sagen, dass ich vor dir und den Leuten bei Bonjwa größten Respekt habe und immernoch begeistert von der Idee bin, den Massen den eSport näher zu bringen. Mich würde auch mal interessieren, wie du es schaffst diese unglaublich komplexen Inhalte an sehr naive Menschen, wie mich zum Beispiel, heranzubringen. Das ist ja von Individuum zu Individuum unterschiedlich. Gibt es da auch große Gefälle zwischen verschiedenen Typen?

N: Du sprichst ja von Livecoaching und da habe ich bereits viele Erfahrungen gesammelt. Da kommt es wirklich auf die Leute an. Du musst sie erstmal kennenlernen, natürlich so schnell wie möglich, da man meist nur ein bis zwei Stunden coached und dann sehen, was für ein Typ der Spieler ist. Einige können die Tipps sofort eins zu eins umsetzen und bei anderen musst du einen Gang zurückschalten und nochmal auf die Basics eingehen. Dir hatte ich ja auch schon einmal ein Coaching angeboten.

B: Gern, aber dann möchte ich auch mal gegen deinen Schützling Julia spielen. Am coolsten wär dann ein Match vorher und eins nachher - das würde mich wirklich interessieren.

N: Was ich bei deinen Interviews auch immer wieder toll finde, ist dass du auch zu anderen sagst, dass Starcraft II das Spiel ist, welches du am liebsten zockt.

B: In anderen Genres feiere ich auch andere Games, aber wenn ich subjektiv für mich entscheiden müsste, welches ich am besten finde, ist und bleibt es aktuell einfach Starcraft, weil es einfach das am besten gebalancte Spiel ist. Da ich ein sehr kompetetiver Spieler bin, gibt es für mich, auch wenn genauso ausgelegte Shooter und anderes existiert, eben nur SC II. Natürlich macht zum Beispiel DotA auch viel Spaß und ist ebenfalls gut gebalanct, ist aber ein Teamgame und kommt mir auch etwas gemütlicher vor, da es zwischendurch immer wieder Ruhephasen gibt.

N: Du bist ja bei den Rocket Beans, den Machern von GameOne, und auch schon sehr lange in der Gamingszene dabei. Daher wollte ich mal fragen, wie du die eSport-Szene wahrnimmst. Ihr habt ja kein eigenes Format über den eSport und behandelt alle möglichen Games, deshalb würde mich deine Einschätzung der Entwicklung der Szene in den letzten Jahren interessieren.

B: Ich liebe die eSport-Szene nach wie vor und es war ja auch mein Einstieg in den Gaming-Bereich. Ich habe ja damals bei GIGA-eSport meine Ausbildung gemacht und hatte dadurch das Glück auch auf viele Events zu fahren, wie z.B. die WCG, die es ja nicht mehr gibt. Da hab ich unter anderem auch fatal1ty kennengelernt, der erste Progaming-Millionär, der mit seiner Hardwarereihe in Asien und den USA sehr erfolgreich ist. Auch so haben sich in den letzten Jahren viele Unternehmen gegründet, die sich komplett auf den eSport fokussieren, wie beispielsweise die ESL. Die macht mittlerweile wirklich einen verdammt guten Job und hat es geschafft auch Außenstehende zu überzeugen, dass der eSport echter Sport ist. Außerdem arbeiten sie mit den öffentlich-rechtlichen Medien zusammen und organisieren riesige Turniere, die ganze Hallen füllen, und andere verschiedene Events, unter anderem auch für CS:GO (Counter Strike: Global Offensive), das komplett überraschend für mich auf einmal wieder stark im Kommen ist. Was viele Leute, inklusive mir, aber noch unterschätzen (Anm. d. Red.: zum Zeitpunkt des Interviews war der Kauf von twitch.tv durch Amazon noch nicht abgeschlossen), ist das Konzept des Zuguckens, wie z.B. auf twitch.tv, wo abertausende Menschen anderen beim Zocken zugucken, deren Können bewundern und von ihnen lernen. Mit all diesen fetten Spielen und Plattformen, wie eben Bonjwa, hat jeder ganz einfach die Möglichkeit da reinzugehen und Profi zu werden. Zwar nur bis man 22 ist, aber immerhin.

N: Es gibt auch noch Progamer über 30, Whitera zum Beispiel.

B: Naja der ist aber auch Koreaner *kurzes Nachdenken*, ach nein, der ist doch Ukrainer.

N: Du hast schon recht, die Halbwertszeit von Progamern ist relativ gering. Ich wollte noch ein anderes Thema ansprechen und zwar sind wir ja beide in einem Beruf tätig, in dem wir Leute an Games heranführen. Ich habe eine eSport-Schule und du arbeitest im weiter gefächerten Gamingbereich. Deshalb meine Frage: Siehst du dich manchmal in der Verantwortung die Leute über die kritischen Seiten des Gamings aufzuklären, wenn es beispielsweise in den Medien wieder eine Killerspieldebatte gibt.

B: Das hat sich mittlerweile ja schon gewandelt. Die Wirtschaft und Medien haben endlich verstanden, dass das ziemlich viele Leute machen und da mittlerweile richtig viel Geld verdient wird, wodurch das alles als nicht mehr so schlimm angesehen wird. Meiner Meinung nach muss jeder, der in dieser Branche arbeiten will, sich ausreichend Wissen über diese Themen aneignen, auch wenn die Diskussion über beispielsweise Killerspiele eigentlich schon vorbei ist.

N: Dann sollte man vielleicht mehr über Themen wie Computerspielsucht diskutieren.

B: Das ist auch vollkommen berechtigt, denn das sollte man nicht unterschätzen. Was hingegen nichts bringt, ist eine Diskussion mit verhärteten Fronten, die auch nach der Darlegung der verschiedenen Meinungen in ihrer Position verharren. Da steht jeder in der Pflicht, sich selbst genauso viele Gedanken zu machen wie derjenige, mit dem er spricht. Man sollte generell auch die negativen Aspekte von Gaming nicht unter den Tisch kehren, denn die hängen eng damit zusammen. Wenn jemand immer wieder viel zockt und dadurch andere Dinge vernachlässigt, dann ist das vielleicht nicht so cool. Die Politik und die Wirtschaft, die ja aus einer ganz anderen Zeit kommen, öffnen sich mehr und mehr diesem Universum.

N.: Interessant, dass du das ansprichst, denn ich war ja in Bayreuth bei einer Podiumsdiskussion über den eSport und da hat man gemerkt, dass die alten Professoren eher konservativ dem Thema gegenüber sind und mitunter komplett dagegen blockiert haben. Einer zum Beispiel hat einige kritische Fragen gestellt, die ich in dem Moment auch nicht so gut beantwortet habe, weil ich darauf unvorbereitet war und der ist daraufhin auch einfach gegangen. Ich habe aber auch gemerkt, dass auch Jüngere dort saßen, die sich dem Thema schon eher geöffnet hatten, inwieweit eSport aus sportlicher und ökonomischer Sicht ein echter Sport ist. Hier dann auch eine Frage an dich, glaubst du, es gibt hier jetzt einen Generationswechsel mit der ganzen ersten Gamer-Generation die jetzt groß wird?

B.: Ja, auf jeden Fall! Wir arbeiten ja selbst in diesem Bereich und zwar nicht, weil wir Spiele programmieren oder PR-Arbeit machen, sondern indem wir darüber berichten. Damit haben wir ein eigenes Berufsfeld, dass sich daran anpasst und ehrlich gesagt, sind wir ja auch nicht mehr die Jüngsten *Niklas wirft ein, dass er erst 26 ist, aber Budi wiegelt ihn mit seinen 31 Jahren ab.* und wollen mit unserer Arbeit auch irgendwo Geld machen, damit unser Hobby auch unser Beruf bleiben kann. Natürlich sind wir noch relativ jung im Berufsleben, aber wenn ich mir vorstelle, dass ein 70-Jähriger, ohne jetzt alle 70-Jährigen anzusprechen, in der kurzen Zeit jetzt erklärt bekommen soll, was in den letzten 10 Jahren passiert ist, ist es klar, dass der erstmal skeptisch ist. Ich merke es ja schon bei mir selbst, dass ich Neuem gegenüber schon skeptischer bin, weil mir einfach die Zeit fehlt mich da hineinzuarbeiten. Deshalb helfen Podiumsdiskussionen schon in gewissem Maße, aber jeder muss sich bewusst werden, dass sich die Welt weiterdreht und das sehr schnell, wodurch es sehr schwer ist am Ball zu bleiben.
Heutzutage kommen auch immer bessere Spiele raus und mediale Produktionen, sind aufgrund von zurückgehenden Kosten für Kameras und Tontechnik sehr viel einfacher geworden. Natürlich braucht man immer noch Zeit und Geld, aber nicht mehr im gleichen Umfang wie beim öffentlich -rechtlichen Fernsehen. Und das ist halt krass und noch relativ jung, wenn man zum Beispiel sieht wie alt Twitch ist *Niklas schätzt 3 Jahre* oder facebook, eben nicht besonders alt. Deshalb mach ich der älteren Generation auch keinen Vorwurf mehr, denn wenn ich mich nicht selbst täglich damit beschäftigen würde, wäre ich auch innerhalb eines Augenzwinkerns raus. Auch mit den ganzen Medien die jetzt kommen, wie zum Beispiel virtuelle Realität mit "Occolus Rift", kann man nicht sagen, ob in 10 Jahren vielleicht jeder so eine Brille zuhause hat, weil sie für knapp 200€ ein ganz neues Gefühl der Unterhaltung bietet. Davor hab sogar ich etwas Angst, da man noch tiefer in diese andere Welt abdriftet und so wie es mir damit geht, geht es den 70-Jährigen jetzt schon, mit dem was wir gerade machen. Und das einzige was dagegen hilft ist labern.

N.: Man muss sich halt klarmachen, dass das für das Gegenüber eine komplett fremde Welt ist.

B.: Für mich ist die Politik auch eine komplett fremde Welt und ich habe auch große Vorbehalte dagegen, außerdem werde ich sehr schnell sauer, wenn jemand meine Argumentationsgrundlage nicht begreift. Meine Geschwindigkeit und Art zu argumentieren ist halt auch komplett anders als die eines 50-jährigen Politikers, der ganz andere Sachen in seiner Wertschätzung hat, zum Beispiel Ökonomie und Umwelt. Wenn ich dann über Kultur rede, sagt der nur "Ja, aber das kostet Geld" und schon hat man verhärtete Fronten. Aber zum Glück habe ich in den letzten Jahren auch viele getroffen, die verstanden haben, dass man dieses Problem nur durch Reden lösen kann. Jetzt habe ich ganz schön viel geredet oder? *beide lachen, Niklas etwas peinlich berührt, da Budi fast 6 Minuten ohne Punkt und Komma seine Argumente dargelegt hat*

N.: Also ich fand es sehr interessant und es war auch gehörig viel Input.

B.: Da passiert wirklich viel und auch an alle, die das jetzt hier sehen; es wird sehr viele Jobs in der Richtung geben. Man sollte aber nicht glauben, dass man damit unglaublich reich wird, denn diese goldenen Jahre sind vorbei. Die Konkurrenz heutzutage ist unglaublich stark und jeder versucht irgendwo noch eine Marktlücke zu finden, wie zum Beispiel das Mobile-Gaming in den letzten Jahren.

N.: Das ist auch ein interessanter Punkt, immerhin hast du ja auch dein Hobby zum Beruf gemacht. War das das Allererste, was du versucht hast ?

B.: Nö, ich wollte ursprünglich Jugendpolitiker werden, das war vollkommen dumm. *Budi muss über sich selbst lachen*

N.: Hast du's auch versucht?

B.: Nein. Zu Schulzeiten war ich irgendwie aktiv, aber ehrlich gesagt, kann ich mich daran kaum noch erinnern. Ich war auf irgendwelchen Jugend-NRW-*unverständliches Kauderwelsch, das andeutet, dass er nicht mehr weiß, wie es hießt*und habe dort irgendwelche Reden gehalten.

N.: *lachend* Also ich hätte dich gewählt.

B.: Ich hatte da auch gar keine Vorstellungen. Ich habe immer schon gern gezockt, hätte aber nie gedacht, dass man damit Geld verdienen kann, weil auch immer jeder gesagt hat "Damit kann man kein Geld verdienen".

N.: Genau! Wir waren ja die Dummen, die es ausprobiert haben. Wir sind ja praktisch wie Pioniere, die das ausgetestet haben. Besonders im eSport gibt es da ja jetzt viele neue Startups. Hier nochmal eine Frage an dich; Wenn man jetzt versucht das als Karriere-Möglichkeit wahrzunehmen, welche Tipps würdest du demjenigen mitgeben?

B.: Ganz einfach, Handwerk! Egal, ob du Schuster wirst oder Bänker; das Handwerkliche ist ausschlaggebend für alles. Das ist wie bei Starcraft, wenn du deine Buildorders nicht verstehst und nicht weißt, welche Aktion in welchem Ergebnis endet, dann wirst du auch kein guter Starcraft-Spieler. Wenn man dann in den Gaming-Bereich will, muss man eben das Handwerk verstehen. Dann muss man nochmal gucken wo genau man anfangen kann. Du zum Beispiel *er redet Niklas an* hast Mediengestalter gemacht, das heißt du weißt, wie man mit Kameras umgeht und hast ein visuelles Bild von dem was getan werden soll. Außerdem weißt du, wie man gewisse Informationen in bewegte Bilder umsetzen kann, was schlussendlich der Grund war, weshalb du dich für Bonwja entschieden hast und dieses Handwerk beherrschst du, sonst würden wir hier jetzt nicht sitzen.
Mein Handwerk ist eher Redaktion, das bedeutet ich kann Texte schreiben und Fragen stellen, was mich aber jetzt nicht hierher gebracht hat. Das Handwerk kann aber auch Programmieren sein, was total stark gefragt wird, es kann Illustration sein, wenn man schon immer in der Schule sehr gern gemalt hat oder es kann sogar Mathe sein. Was ich damit sagen will, ist dass man gucken sollte, was einem Spaß macht und warum es einem Spaß macht und ab da ist es ganz einfach zu gucken, wohin man sich entwickeln kann. Das ist meiner Meinung nach wie man heutzutage agieren sollte, denn so schnell wie sich heutzutage die Welt dreht, gibt es nur wenige Jobs, die auf ewig halten. Die Zeiten sind vorbei und darauf sollten wir uns alle einstellen. Das klingt jetzt vielleicht etwas videospielkitschig, aber ich glaube es macht nur Sinn, wenn man sich gewisse Skills aneignet und diese dann vertieft und auch gut benutzt. Außerdem lootest du dann und guckst, was für dich dabei abfällt und irgendwann ist dann dein Inventar voll und du musst sehen, welche Skills du für dich mitnehmen willst.

N.: Ist schon eine sehr coole Metapher.

B.: Gamedesign ist halt sehr geil und deshalb zock ich auch gerne. Diese Interaktionen über Aktionen, Funktionen und Entscheidungsfindung von dem aus sich das Spiel dann weiterentwickelt, gefällt mir. Und im Job ist das nicht anders. Sucht euch etwas aus, was euch gerade Spaß macht und sei es das Gucken von Twitch-Videos. Und wenn das schon das Hobby alleine ist, kann daraus schon ein Job entstehen, zum Beispiel die Analyse worauf ich bei sowas achte, was beim Starcraft-casten wichtig ist, warum DotA einem soviel Spaß macht, vielleicht weil man zu fünft in einem Team spielt. Eventuell wirst du dadurch einmal Projektmanager, weil du Verantwortung für eine Gruppe übernehmen willst und alle zusammentrommelst und sei es nur um ihnen in den Arsch zu treten, weil sie nicht das machen, was sie sollen. Daraufhin werden wir dann alle scheitern und es geht wieder von vorne los *lachend*.

N.: Um gut zu sein, muss erst einmal auf die Schnauze fliegen.

B.: Joa, man kann auch gut im auf die Schnauze-fliegen sein. *lachend sieht er Niklas an, der sichtlich erschöpft, aber auch freudig aufgrund dieser weitreichenden Ausführung ist*

N.:*leicht stotternd und verwirrt* Ja, ähm, danke *Budi fällt ihm ins Wort*

B.: Viel Geschnacke was *lachend*.

N.: Ja, aber sehr sehr cool. Ich glaube unsere User werden dir auch für deinen Einsatz danken.

B.: Das hoffe ich doch.

N.: Ich fand's sehr schön und bedanke mich für deine Zeit und deine Worte und was ich noch fragen wollte: Gibt es bei den Rocket Beans in naher Zukunft noch irgendwelche tollen Projekte über die du erzählen möchtest oder willst du noch irgendetwas loswerden oder mich fragen?

B.: Die Rocket Beans waren, sind und werden immer im Wandel sein und wir arbeiten gerade an 400 verschiedenen Ideen, was uns irgendwo auch aufhält, aber viele davon sind auch echt gut und mal gucken, wo es noch hingeht. Die Jungs sind immer kräftig am Start und wir hatten wirklich Glück und haben ein tolles Team aufgestellt. Das wird weiterlaufen und wir haben auch alle extrem viel Bock drauf, auch wenn wir öfter jetzt im Hintergrund agieren. Was ich dich noch fragen wollte; Glaubst du ernsthaft ich verliere gegen Julia? *Niklas nickt mit zusammengepressten Lippen und Budi drückt ein leises 'F***' raus* Das werd ich sehen.

N.: Du bist natürlich herzlich zu ein paar Coaching-Stunden eingeladen und kannst dir ja mal angucken, wo Bonjwa zuhause ist. Ich bedanke mich nochmal für deine Zeit und deine coolen Antworten und sag wie immer; Wiederschauen und Reingehauen. Das kam doch von euch oder?

B.: Ja, öh Simon sagt das immer.

N.: Auf Wiedersehen von der Gamescom.

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Autor: Max | Zahard

Als Student aus Leidenschaft schimpft man mich Redakteur in den Diensten Bonjwas. Meine eSport-Karriere begann mit der Spielzeug-Raserei Trackmania Nations vor ungefähr 7 Jahren und fokussiert sich momentan zu 100% auf Overwatch. Ein Game für die Götter :3

Außerdem zock ich leidenschaftlich Victoria 2 und Europa Universalis 4.

4. September 2014 - 18:55
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Songbird
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02.08.2017 - 17:48
11.05.14
151

Sehr Geil! :)

4. September 2014 - 19:09
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echo
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07.12.2014 - 20:46
08.06.14
4

richtig lustig GG

4. September 2014 - 22:02
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Frostl
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02.11.2017 - 12:34
15.11.13
61

Budi ist einfach der Beste =)

4. September 2014 - 22:19
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EasyG0in
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04.09.2014 - 23:36
15.11.13
2

man merkt diesem interview wirklich an das es ehrlich ist gerade auch wie budi mal die kindliche art abwirft und plötzlich auch mal einblick in seine gedankenwelt gibt. hier wurde eine sehr schöne unterhaltung dokumentiert solche gespräche sind einfach das was das leben auch an sich aus macht. was soll man sagen zwei super typen in einem besonderen interview wie ich finde. schönen abend auch:-}

5. September 2014 - 7:11
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Nrgy
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16.03.2017 - 13:35
15.11.13
818

Man merkt in dem Interview, wie sehr Budi in der Esport aufgeht. Das Interview ist richtig schön anzuhören und ich gebe ihm in vielen Punkten Recht. Das mit der Älteren generation ist echt war. Ich versteh auch, ältere generationen einfach keine Interesse an dem "neuen" kram hat. Unsere generation ist das was ganz anderes. Leute die in der Esport Szene sind jetzt, werden auch später bei ihren kindern nichts mehr sagen und so ist das ein wandelnder Kreislauf. Ich denke es kommt mit der Generation, das Esport richtig aufgeht. Sind wir in dem Alter unserer Eltern, wird alles für unsere kinder, wie wir es derzeit sind einfacher :) Geiles Interview! Richtig gut!

5. September 2014 - 11:22
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silver
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27.07.2018 - 02:04
20.11.13
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[quote] Sind wir in dem Alter unserer Eltern, wird alles für unsere kinder, wie wir es derzeit sind einfacher :) [/quote]

Naja nicht unbedingt, wir sagen dann Spiel mit Maus und Tastatur wie es sich gehoert, mit dem neu modischen Misst kann das doch nix werden :P

5. September 2014 - 14:54
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Jutzemutze
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19.01.2015 - 10:21
15.11.13
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Aaaaaahhh, wer Budi nicht schon vorher gerne mochte, der tut es bestimmt nach diesem Interview. So ein netter Mensch!

6. Oktober 2014 - 12:12
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Ian Empire
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28.06.2015 - 18:21
19.04.14
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Hoher Druck lastet auf deinen Schultern :) Freu mich schon total auf euer Match!