The Destiny of eSport?

Mit Entwicklungskosten von rund einer halben Milliarde Dollar sollte Destiny das neue Steckenpferd aus dem Hause der Halo-Entwickler Bungie werden. Wir schauen in diesem Artikel auf die Höhepunkte sowie die Tiefpunkte des Spiels und beleuchten den eSport-Aspekt.

[field_team_name] 13.10.16

Das Spiel aus dem Hause Bungie ist ein sogenanntes MMOFPS, bei dem ihr in einer Welt mit anderen Spielern entweder das klassische PvE spielen könnt oder ihr stürzt euch in die unglaublich dynamischen PvP-Kämpfe. Ziel ist es immer besseren Loot zu bekommen, um dem Gegner oder dem Gegenspieler überlegen zu sein. Während ihr im PvE zusammen mit bis zu zwei anderen sogenannten „Hütern“ gegen die Schar auf dem Mond kämpft oder den riesigen Kabalen auf dem Mars die Stirn bietet, messt ihr euch im kompetitiven Modus gegen sechs andere Spieler in 6v6 Matches.

Balance

Wenn wir von einem MMO sprechen, dann gehen wir immer davon aus, dass wenn verschiedene Waffen im Spiel sind diese auch unterschiedliche Stats haben. Da Balance in einem Multiplayerspiel von immenser Wichtigkeit ist, hat sich Bungie einen klugen Schachzug einfallen lassen. Wer viel spielt, bekommt meist auch die beste Ausrüstung. Um die Schere zwischen den Spielern nicht allzu weit aufzumachen sind die Waffen etwas abgeschwächt worden. Zwar merkt man noch einen signifikanten Unterschied zu einer normalen Knarre, doch beide Seiten fühlen sich wenig benachteiligt.


​Quelle: Activision

Das Gute daran ist, dass die Spiele sehr abwechslungsreich sind, denn jede Waffe hat eigene Perks, die nach Belieben aufgelevelt werden können.

Durch die drei verschiedenen Klassen im Spiel und deren unterschiedlicher Spielweisen ist das Spielgefühl nie gleich. Denn jeder Spieler spielt alle Klassen unterschiedlich und hegt und pflegt sie. Man hat nicht das Gefühl ein überladenes Spiel zu haben, wie bei „Call of Duty: Black OPS III“, wo meist der Überblick gefehlt hat.

In Sachen Balance ist Bungie auf einem sehr guten Weg, es wird auf Feedback aus der Community gehört und bei größeren Balancestörungen kommt schnell ein Update um diese zu fixen.

Maps und Modes

Wer Bungie als Entwickler kennt, der weiß um ihre Kompetenz. Für die Halo-Reihe haben die Entwickler ein paar wirklich schöne Karten gebaut und das haben sie auch bei ihrem neusten Spiel geschafft. Die Schauplätze sind wie aus einem Guss und fühlen sich sehr gut an. Auf den großen Gebieten gibt es Fahrzeuge. Diese sind jedoch etwas zu stark geraten, da sie mit zwei Treffern töten. Aber der Hauptkampf auf diesen Karten findet größtenteils in Gebäuden statt, so dass der übertriebene Fahrzeugschaden nicht ins Gewicht fällt. Für jeden der unterschiedlichen Spieltypen gibt es die richtigen Karten. Klassisches Deathmatch wird abgelöst von einer Art des „Kill Confirmed“ aus CoD bei dem der Spieler nach dem Erledigen des Gegners eine Glaskugel aufsammeln muss. Natürlich sind die gleichen üblichen Verdächtigen wie Capture the Flag, Bomb Plant und FFA mit an Bord.

​Quelle: Activision
Quelle: Activision

Als kleines Schmankerl gibt es für Dreier-Teams eine Spielliste, die sich „Prüfungen von Osiris“ nennt. In dieser spielt man ein 3v3 auf kleinen Karten. Das kann man nur mit Freunden im eigenen Team tun, denn die Spielersuche wurde abgeschaltet. Als Belohnungen winken neue Waffe und Rüstungen. Die Ansätze sind eine gute Idee, um eSport auf Konsolen voranzutreiben, da hier von Seiten der Entwickler Ambitionen zu sehen sind sein Spiel voranzubringen.

Zukunft

So wie alle großen Konsolenshooter hat auch Destiny eine Partnerschaft mit der MLG, der amerikanischen ESL. Also einer Art Verband, die in allerlei Spielen Turniere ausrichtet.

Mit dem Erscheinen des neusten Updates „Rise of Iron“ hat Bungie Privatlobbys in das Spiel implementiert. In diesen kann an jeder Schraube gedreht werden, um so ein Match nach eigenen Wünschen zu erstellen.

In naher Zukunft sollte Bungie vor allem an Major Tournmaments denken, um die Szene auf sich aufmerksam zu machen. Ratsam wäre natürlich auch ein Release für den PC als neue Plattform um mehr Spieler zu bekommen. Die Entwicklung könnte sich erst mit dem zweiten Teil der Reihe erfüllen. Denn zurzeit macht der amerikanische Entwickler keine Anstalten, sein Spiel für die glorious Masterrace zu portieren.

Bild des Benutzers Cranium

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Moritz, 21 Jahre und aus dem wunderschönen Schwabenland. Inzwischen CS:GO Suchti und Fanatic Fanboy. #TeamWawu

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